Die Fülle des Lebens hautnah erleben und fotografieren
Bei meinen Reisen interessieren mich nicht die Sehenswürdigkeiten, sondern das Leben der Menschen – wie sie wohnen, arbeiten, feiern. Dieser Fokus bringt mich den Men-
schen nahe. Sie freuen sich über mein Inte-
resse und meistens geben sie mir gerne Ein-
blick in ihre Lebens- und Arbeitssituation. Besonders geschätzt wird, dass ich mir Zeit nehme, dass ich mich einlasse auf das was ist und dass ich ein aufmerksamer Gast bin. Auf dieser Basis ist es mir möglich zu foto-
grafieren.
Ich verwende mehrheitlich ein Weitwinkel-
objektiv, denn ich will den Menschen und dem Geschehen nahe sein, von innen her-
aus fotografieren, und doch auch den Kontext zeigen.
So bin ich mitten im Geschehen drin. Da-
durch besteht die Gefahr, dass sich die Men-
schen durch meine Anwesenheit anders ver-
halten. Je länger ich mich aber bei den Port-
raitierten aufhalte, desto mehr reduziert sich dieser Einfluss. Die besten Bilder entstehen dann, wenn man mich nicht mehr beachtet.
Meine Fotodokumente sind authentisch, zei-
gen aber meine subjektive Sichtweise. Das Subjektive kommt zum Tragen durch die Auswahl der Situationen, durch die Per-
spektive und durch die Wahl des Augen- blicks.
